Dienstag, September 11

So I'm Moving To New York 'Cause I've Got Problems With My Sleep




So viel passiert, und nichts davon mag ich wirklich festhalten.
Ich war am Zürich Open Air, habe ein eigenes kleines Festival organisiert, Geburtstage gefeiert, bin in riesigen Braunaugen versunken und habe Rotwein getrunken. Ich habe mich versöhnt, distanziert, geschämt. Erlebte, vergass und verlor, verdränge, vermisse.




Kaum etwas davon habe ich bildlich festgehalten, es mangelt mir immer noch an Lust und Aufmerksamkeit.
Seit drei Wochen konnte ich kaum mehr ein Auge zutun, weswegen ich meine schlafleeren Nächte mit Hilde Domins Wortblüten, Honderichs Determinismus-Problemen und Dürrenmatts Paradoxien fülle.


Freunde ziehen in andere Städte, beginnen mit einem neuen Leben, Wege gehen auseinander oder treffen sich wieder und wir beschreiten sie, ohne wirklich zu wissen, was wir da eigentlich tun.
In fünf Tagen bin ich zwanzig, in sieben sitze ich in der Uni.

Und eigentlich würde ich nichts lieber tun, als wie ein Kind Schätze zu suchen und in ein klebriges Album zu heften, im Unklaren darüber, wie gross die Welt ist und wie viele Entscheidungen es zu fällen gibt.

Ein Hoch auf Tumblr!







1 Kommentar:

  1. Ich liebe deine Schreibweise :) Wirklich gut.


    Herzgruß, Carrie
    http://alltags-adrenalin.blogspot.de

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