Dienstag, September 25

It's the bitter side of life that I like




Das Leben entfaltet momentan seine ganze Palette an
Merkwürdigkeiten. Da kann es schon mal passieren, dass wir nicht mehr ganz sicher sind, ob wir nicht plötzlich in ein Paralleluniversum abgedriftet sind.

Bis die Welt wieder in Ordnung ist, lasse ich mich von melancholischen Klängen treiben, die mir ein ausgesprochen entzückender, anderer Norweger letzte Nacht geschickt hat.


































House Of Wolves - 50's



Und lasse mich tätowieren, als Geburtstagsgeschenk an mich selbst und als Reisesouvenir aus der anderen Welt.
Schliesslich habe ich in ihr unerwarteterweise doch noch etwas Gutes gefunden.




Dienstag, September 11

So I'm Moving To New York 'Cause I've Got Problems With My Sleep




So viel passiert, und nichts davon mag ich wirklich festhalten.
Ich war am Zürich Open Air, habe ein eigenes kleines Festival organisiert, Geburtstage gefeiert, bin in riesigen Braunaugen versunken und habe Rotwein getrunken. Ich habe mich versöhnt, distanziert, geschämt. Erlebte, vergass und verlor, verdränge, vermisse.




Kaum etwas davon habe ich bildlich festgehalten, es mangelt mir immer noch an Lust und Aufmerksamkeit.
Seit drei Wochen konnte ich kaum mehr ein Auge zutun, weswegen ich meine schlafleeren Nächte mit Hilde Domins Wortblüten, Honderichs Determinismus-Problemen und Dürrenmatts Paradoxien fülle.


Freunde ziehen in andere Städte, beginnen mit einem neuen Leben, Wege gehen auseinander oder treffen sich wieder und wir beschreiten sie, ohne wirklich zu wissen, was wir da eigentlich tun.
In fünf Tagen bin ich zwanzig, in sieben sitze ich in der Uni.

Und eigentlich würde ich nichts lieber tun, als wie ein Kind Schätze zu suchen und in ein klebriges Album zu heften, im Unklaren darüber, wie gross die Welt ist und wie viele Entscheidungen es zu fällen gibt.

Ein Hoch auf Tumblr!