Freitag, Juli 27

Selbstreflexion


 Jumpsuit - H&M

Ich bin eigentlich kein Fan von Spiegelfotos, aus unzähligen Gründen. Irgendwie hab ich's doch getan und irgendwie mag ich das Foto trotzdem, weil ich auch nur ein eitler Sack bin. So ähnlich geht's mir übrigens auch mit diesem Jumpsuit. Pferde sind irgendwie doof, den Print mag ich deshalb nicht weniger.




Dienstag, Juli 24

New stuff and stuff



Ein kleiner Teil meiner UO-Ausbeute, festgehalten mit meinem neuen Objektiv. 

Ach, wenn Geld doch nur an Bäumen wüchse.




Die schöne Blonde gab's nicht im Ausverkauf, aber wer würde sie auch schon hergeben?



Montag, Juli 23

Berlin, Berlin







Mit vollem Koffer und gefüllter Speicherkarte bin ich aus Berlin zurückgekehrt und kann immer noch mit keinem stimmigen Fazit dienen. Berlin ist toll, Berlin versprüht eine ungeheure Kreativität und die Geschichte trieft aus jeder Pore der Stadt. Berlin bietet alles, was man nach Maslow für ein zufriedenes Leben braucht: Den besten Frozen Yoghurt Store, The Sixties Diner, um sich ab und zu ein bisschen wie Mia Wallace zu fühlen und das Tiki Heart, in dem uns ein Monstrum von Burger serviert wurde - natürlich vegetarisch. U-Bahn fahren um Mitternacht geht meist auch, ohne um sein Leben fürchten zu müssen und das man in Berlin mehr als versorgt mit Kunst und Kultur ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. 
So findet man in Berlin auch immer eine Beschäftigung, und sei es nur stundenlanges Stöbern im Urban Outfitters (von dem ich mittlerweile ohne Zweifeln sagen kann, dass er des Teufels Werk ist, aber dazu später mal), sich im zooeigenen Affenhaus einfach mal hinsetzen und den Bonobos beim Klettern zusehen oder durch die Kastanienallee schlendern und ihre Schönheit aufsaugen. 
Und sonst gibt's immer noch das Szimpla, ordentlicher und heimischer, aber auch fader, als seine grosse Schwester in Budapest zwar, aber mit kühlem Apfler im Angebot. 
Doch, um bei Maslow zu bleiben: Berlin ist kalt. Einerseits ist es ein Genuss, völlig anonym und ungestört seinen Plänen nachgehen zu können, sich in dieser Stadt ans soziale Netz anzuknüpfen, stelle ich mir jedoch ziemlich beschwerlich vor, weil man in Berlin wohl eben das tut: Die eigenen Ziele verwirklichen. Aber vielleicht haben Grippe und fast permanent schlechtes Wetter auch meine Urteilsfähigkeit getrübt. Jedenfalls habe ich ein Stück Herz als Pfand da gelassen und werde zurückkehren.Es gibt schliesslich noch viel zu sehen und zu tun.

Mein halbes Vermögen, das sich grösstenteils in Textilien umgewandelt hat, werde ich ein andermal präsentieren.










Mittwoch, Juli 11

Ordinary Things



In den (modifizierten) Kleidern meines Bruders, der für mich seinen Schrank ausgemistet hat.






Die Sommersonne gibt sich momentan zwar zu zurückhaltend, um Crop Tops zu tragen, aber ich gebe meine Hoffnung nicht auf. Es gibt schliesslich noch viele Dinge zu tun, darunter das Gratiskonzert von XXXY und Four Tet am Montreux Jazzfestival, Ferien in Berlin und ein Roadtrip in's Unbekannte. Ein erinnerungswürdiger Sommer wird das - Trifft sich also perfekt, dass ich mir sowieso vorgenommen habe, meine Kamera wieder öfters zu benutzen.





Mittwoch, Juli 4

Sangalle




"D'Florence lauft jo scho wieder dure!" 


Nachdem ich wieder einigermassen zurück in der Realität angekommen bin, hier die dürftige fotografische Festival-Dokumentation. Man mag es mir verzeihen, nach einem ziemlich üblen Sonnenstich war ich nicht wirklich in der Stimmung, Ausschau nach Fotomotiven zu halten. Deswegen habe ich mich bequemerweise bei unseren Zeltnachbarn und irgendwelchen Festivalbesuchern bedient, die auf dem Weg neben unserem Zelt durchgelaufen sind. Übrigens habe ich deswegen auch Paul Kalkbrenners überraschend abwechlungsreiches Set verpasst bzw. in Schräglage (Zelten am Hang - yay.) mit pochenden Schläfen, schweissüberströmt und mit flauem Magen den brummenden Bässen gelauscht. Yay. Hirnhaut, die sich wie Luftpolsterfolie anfühlt, Hitze, die mich prinzipiell übellaunig stimmt und eine im Gegensatz dazu stehende menschliche Kälte auf dem ganzen Gelände - Das diesjährige OASG wird wohl kaum ein Wochenende sein, von dem ich noch lange schwärmen werde. Nichtsdestotrotz ist mein Fazit nicht durchwegs negativ. Zu gut war der Auftritt von Florence + The Machine, dem herzlichen Wunderwesen, zu intensiv die zweistündige Ekstase zu creative mind deadmau5 und zu irr(witzig), was wir dann nebenbei doch noch erlebt (oder auch nicht) haben. 

Und: Schon nur, um Mumford & Sons, Wolfmother, Paolo Nutini und The Kooks gemeinsam "The Weight" performen zu sehen, hat sich die Reise allemal gelohnt.