Mittwoch, November 23

3 Minutes in the brain of a demon host



Der November macht sich leise auf, sich zu verabschieden und während sich leuchtende Rentiere an den städtischen Fassaden ansiedeln und sich in jeder Ecke grotesk kitschige Nikoläuse aus dem Himmel abseilen lacht uns die Sonne an.
Wir schlürfen Weihnachtskaffee und rutschen dabei auf dem verrottenden Herbstlaub aus; lassen uns in Warenhäusern von Weihnachtsglocken berieseln und sind beim Hinausgehen enttäuscht über das stetige Dröhnen der Stadt - Kein schalldämpfender Schnee, der den lauten Puls der Stadt ersticken könnte.

Keine Watte, in die ich mich verpacken könnte. Mein winterlicher Schutzkokon, in dem meine Glückshormone jährlich prächtig gedeihen, bildet sich dann wohl erst im Dezember aus.

Klimawandel - Hmpf!


Die Absenz von Schnee zu diesem Jahreszeitpunkt, die Dynamik zwischen kindlicher Vorfreude und enttäuschten Hoffnungen versetzt mich in eine ungemein herbstliche Stimmung (für deren Entfaltung ich bisher - Schnee sei Dank - noch niemals Zeit hatte), die sich in meiner momentanen Playlist wiederspiegelt.



Timber Timbre - Demon Host

Der meistgehörte Song. Letztens tatsächlich zwei mal zwei Stunden gehört und immer noch toll gefunden.






Mystery Jets - Serotonin






Bonaparte - 3 Minutes In The Brain Of Bonaparte





Pixies - Hey





Kommentare:

  1. It is!
    I can't believe I almost forgot about it, got reminded of it by How I Met Yoour Mother (:

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