Dienstag, August 16

BUM DUM DUM DUM



Relativ spontan beschloss ich, mit meinem explosiven Freundes-Dreieck vom Berg runter in die grosse Stadt zu gehen.
Nach einem Blick auf das Line-Up gelangte ich zum Schluss, dass die Street Parade ihr Stigma noch nicht vollends verloren hat, aber der Bürkliplatz schien mit Acts wie den Round Table Knights oder EZIKIEL aber dennoch einen Besuch wert.
Enttäuschenderweise hielt sich die Huldigung an V.RAVEN in Grenzen, was ich heimlich auf all die doofen, doofen 'Rave'-Touristen schob, die sowieso nur wegen David Guetta erschienen sind. Haha.


Unwillkürlich streifte der Gedanke an Englands Strassen dieser Tage meinen Geist.
Wer gestern noch an seinem Schreibtisch sass, in seiner Werkstatt schuftete oder sonstig seinem Zahnrädchendasein frönte, überströmte heute mit zig anderen Mitmenschen die Strassen und brach aus.
Ein unverhältnismässiger Vergleich, der mich trotzdem von Tanzaufständen und Lagerfeuern auf den Strassenträumen liess, irgendwo, in einem nicht all zu fernen Paralleluniversum.


So eindringlich die Bässe am Bürkliplatz, so unkreativ und billig-erotisch war die Schale, in die sich die meisten Tanzwütigen (bzw. die Teilnehmer am "Sehen-Und-Gesehen/Gefummelt-Werden-Spiel)geschmissen hatten.
Ein hoch auf uns faule Säcke, die sich nicht mal die Mühe gemacht hatten, sich mit unaufwändigen Neon-Accessoires zu schmücken und hinter sich hinter ihren Sonnebrillen fragten, was denn nun die grössere Schmach sei.























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