Donnerstag, Januar 20

Nun, mir fehlen vorerst die Worte.
Mit meinem Antrieb verhält es sich wohl wie mit dem Wetter - teils eingefroren, teils zu einer unkenntlich braunen Matschsubstanz im Fall verkommen.
Ob daraus nun etwas wächst oder selbst dieses Potential sich plötzlich wieder unter einer starren Eismasse wiederfinden muss - es soll vorerst in mir Sternen stehen, die hinter einer dicken Wolkenfront stecken. Bestimmt.


Das Lähmende, es macht es sich auf meinen Schultern bequem wie eine dicke Katze, die mich verlässt, wenn ihr der Sinn danach steht und ihre Krallen tief in mein Schulterfleisch gräbt, wenn ich sie abzuschütteln versuche.
Aber vielleicht ist das ja auch bloss das sich ankündigende Fieber.
Oder der Schlafmangel.
Oder die alten Fehler, die ich, gleich einer Rasenden, die mit weit aufgerissenen Augen in die immer selbe Wand rennt, bloss der schönen Tapete willen, begehe. Wieder und wieder.






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